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Kachelofeneinsatz

Kachelofeneinsätze (Heizeinsatz Kachelofen) - für den Neubau oder zum Nachrüsten Ihres Kachelofens.

Der Kachelofeneinsatz ist das Herz Ihres Kachelofens und wird auch Heizeinsatz Kachelofen genannt. Wir haben Ihnen in unserem Sortiment Kachelofeneinsätze zusammengestellt, die ausnahmslos von führenden deutschen Herstellern gefertigt werden. Die Einhaltung von aktuellen Abgasnormen ist selbstverständlich - ohne dass ein separater Feinstaubfilter vonnöten ist.

Damit Sie sich schneller bei uns zurechtfinden, sind unsere Kachelofeneinsätze Nennwärmeleistung untergliedert:

Kachelofeneinsatz 5 bis 7 kWKachelofeneinsatz  (Heizeinsatz Kachelofen) 5 bis 7 kW

z.B. Kachelofeneinsätze von Brunner, Olsberg, Schmid, Buderus

 

 

Kachelofeneinsatz 8 bis 10 kWKachelofeneinsatz (Heizeinsatz Kachelofen) 8 bis 10 kW

z.B. Kachelofeneinsätze von Brunner, Olsberg, Schmid, Buderus

 

 

Kachelofeneinsatz 10 bis 14 kW

Kachelofeneinsatz (Heizeinsatz Kachelofen) 10 bis 14 kW

z.B. Kachelofeneinsätze von Brunner, Olsberg, Schmid, Buderus

 

 

Grundofenfeuerräume finden Sie in der eigenen Rubrik "Grundofen". 

Nicht neu, sondern ewig junggeblieben

Der Kachelofen ist keine neue Erfindung, sondern eine stets beliebt gebliebene Einzelfeuerstätte, die nicht wenige Nutzer mit Emotionen, Wohlbefinden und Behaglichkeit verbinden. Und das zu Recht, hat der Kachelofen doch viele Vorteile.

Auch mit Kachelofen muss man nicht auf den Feuerblick verzichten

Mussten die Kachelofenfreunde in der Vergangenheit im Gegensatz zu Kaminnutzern noch oft auf den freien Blick aufs Feuer verzichten, so sind in der Zwischenzeit auch Kachelöfen mit einer Sichtscheibe ausgestattet, der moderne Kachelofeneinsatz macht es möglich.

Wärmeabgabe über Konvektion und Strahlungswärme

Wesentliches Argument für den Kachelofen ist aber die angenehme Wärme, die dieser in den Raum einspeist. Der Kachelofen überträgt die durch den Verbrennungsvorgang im Holz gespeicherte und freigesetzte Wärmeenergie in Form von Konvektionswärme und Strahlungswärme, wobei insbesondere letztere vom Mensch als sehr angenehm empfunden wird.

Konvektionswärme entsteht nach einem ganz einfachen Prinzip: Kältere Raumluft wird durch Luftgittern im unteren Bereich des Kachelofens angezogen. Diese Luft strömt dann im Innern des Kachelofens entlang des heißen Kachelofeneinsatzes und erwärmt sich dabei. Durch weiter oben liegende Luftgitter wird die warme Luft an den Aufstellraum wieder abgegeben. Mit einer geschickten Anordnung von Warmluftkanälen können so mehrere Räume, auch etagenübergreifend, gleichzeitig geheizt werden.

Von Strahlungswärme spricht man hingegen, wenn ein Festkörper aufgeheizt ist und diese Wärme abstrahlt. Dazu wird der Festkörper, beim Kachelofen keramische Speichermasse, durch den Abbrand des Feuers aufgeheizt, speichert diese Energie und gibt diese dann peu à peu wieder an den Raum ab.

Diese beiden Arten der Wärmeabgabe machen sich auch die verschiedenen Bauweisen des Kachelofens zu Nutze.

Der Warmluftkachelofen erzeugt schnelle Wärme

Der so genannte Warmluftkachelofen sorgt bereits kurz an dem Anfeuern für eine Erwärmung der Umgebungsluft. Durch die Konvektionswärme und die oben beschriebene Anordnung von Warmluftkanälen ist der Warmluftkachelofen ideal für das Beheizen mehrerer Räume geeignet. Wenn kein Holz mehr nachgelegt wird und dem Warmluftkachelofen keine neue Energie mehr zugeführt wird, nimmt auch die Wärmeabgabe in die angeschlossenen Räume schnell ab.

Der Grundofen oder Grundkachelofen speichert die Wärme über einen längeren Zeitraum

Der Grundofen oder Grundkachelofen gibt die Energie in Form von Wärme nicht so schnell in die Umgebung ab, wie es der Warmluftkachelofen tut. Die bei einem Abbrand freigewordene Energie geht dabei in Strahlungswärme über und wärmt den Raum nicht so schnell auf. Das ganze funktioniert so: Ein einmaliger kompletter Abbrand dauert ca. 2 Stunden. In dieser Zeit wird zum einen Wärme über die Sichtscheibe an den Raum abgegeben (jedoch weniger als es beim Warmluftkachelofen der Fall ist). Gleichzeitig wird der Speicher aufgeladen. Dazu macht man sich die Speichereigenschaft von keramischem Material zu nutzen. Der Speicher wird in den zwei Stunden der Abbrandphase aufgeladen und gibt diesen dann über einen längeren Zeitraum von bis zu 24 Stunden „in kleineren Häppchen“ wieder an den Raum ab.

Die Technik des Grundofens ist ideal für den Einsatz im Niedrigenergiehaus geeignet

Durch die Art der Wärmeerzeugung, Wärmespeicherung und Wärmeabgabe hat der Grundofen ein regelrechtes Comeback im Hausbau gefeiert. Durch immer höher werdenden Anforderungen an Neubauten bezüglich Wärmeverlusten konnte der Energiebedarf immer weiter gesenkt werden. Bei Niedrigenergiehäusern heißt es also nicht mehr „je mehr Heizleistung, umso besser“, sondern es geht vielmehr darum, geringe Energiemengen kontinuierlich freizusetzen. Und da ist der Grundofen mit seiner Speicherfähigkeit die ideale Antwort. Der so genannte Saunaeffekt wird somit vermieden.

Beide oben beschriebenen Prinzipien werden im Kombi-Kachelofen vereint. Der Kombikachelofen vereint also die Wärmeabgabe über Konvektion und Strahlung, in dem er die Elemente von Warmluftkachelofen und Grundkachelofen miteinander kombiniert.

Kachelofen wasserführend: Wärmetauscher

Wenn der Kachelofeneinsatz mit einem Wärmetauscher ausgestattet ist, wird ein Teil der Wärmeleistung genutzt, um einen geschlossenen Wasserkreislauf zu erhitzen. Das warme Wasser wird dann genutzt, um die Öl- oder Gasheizung zu entlasten oder um Brauchwasser zu erwärmen. Der Kachelofen erwärmt also das Duschwasser. Man spricht bei dieser Technik von einem Kachelofeneinsatz wasserführend.

Der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt – von klassisch rustikal bis modern

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, so auch beim Kachelofen. Der traditionelle Kachelofen ist rustikal gestaltet, i.d.R. mit kleinformatigen Kacheln (hier ist auch der Einsatz von Schüsseln verbreitet). Für modernere Wohnumfelder sind auch Kachelöfen mit großem Anteil an Putzflächen verbreitet (teilweise findet man hier überhaupt keine Kacheln mehr – und spricht dennoch vom Kachelofen). Für diese moderneren Wohnumgebungen kommen aber auch großformatige Kacheln in Frage, die in den letzten Jahren von den Kachelherstellern entwickelt worden sind. Letztlich ist das Design eine Geschmacksfrage jedes einzelnen!

Kachelofen auch als Kachelofenbausatz

Beim Aufbau der Kachelöfen hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten einiges getan. Industriell gefertigte Kachelofeneinsätze sowie modular aufgebaute und vorgefertigte Speicherelemente vereinfachen den Kachelofenbau erheblich (dazu finden Sie hier eine allgemeine Aufbauanleitung)

Unser Tipp: auf unseren Primus-Montageservice können Sie nach § 35 a EStG bis zu 20% Steuervergünstigung beantragen.

Hier eine erste kleine Auswahl an Kachelofeneinsätzen, viele weitere finden Sie, unterteilt nach Nennwärmeleistung, in den Unterkategorien (zur Ermittlung Ihres individuellen Wärmebedarfs abhängig von Wohnflächengröße und Dämmstandard finden Sie hier eine Hilfestellung).

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